

Tja, was will man machen^^ Das Jahr ist noch nicht so wirklich auf meiner Seite. Die letzten ~9k Hände sind bisher das, was ich im Februar gespielt habe. Das große down erklärt sich durch meinen NL400 shot, der leider lolbad lief. Nur eine relativ kleine Samplesize gespielt, aber auch dort so gelaufen, wie ich es auf nl200 tue: beschissen! Mittlerweile weiß ich echt gar nicht mehr, wann ich das letzte mal ein Preflop All-In mit QQ gewonnen habe. Besonders toll ist es dann auch noch, wenn man PreFlop AKo vs AKo reinstellt und man natürlich verliert.. Das macht immer am meisten Spaß
Trotzdem bin ich zufrieden. Ich habe nicht getiltet sondern kann echt auf einfach beschissene Setups zurückblicken, wo ich einfach nicht rausgekommen wäre. Ich mein, wenn ich jetzt echt anfangen müsste QQ PreFlop zu openfolden, dann würde halt schon etwas sehr sehr falsch laufen^^ Da mein Wochenende nicht so toll lief overall, werde ich auch mal keine Hände posten, weil ich hier bis zu diesem Satz schon genügend rumgeheult habe
Hinziboy wollte das letzte mal ein paar Infos zu mir haben, und die will ich dann an dieser Stelle einfach einmal posten:
Momentan spiele ich hauptsächlich NL200, allerdings habe ich auch kein Problem damit mich an einen NL100 Tisch zu setzen, wenn es dort sehr gute Action gibt. Was meine BR angeht, so bin ich kein großer Nit. Ich will hoch auf NL400 und bin auch bereit ab 40 BuyIns einen Shot zu unternehmen. Ist wahrscheinlich immer noch recht nitty, aber dafür dass ich vor 2-3 Jahren mit 20 BuyIns unterwegs war, bin ich da mittlerweile doch ein wenig anspruchsvoller geworden, da ich überzeugt bin, dass sich die Swings je nach Spielstil auch einfach unterscheiden. Ich spiele momentan bei iPoker, dort entsprechend an den 6max Tischen. Ich hatte OnGame ausprobiert und ich würde auch dort spielen, allerdings geht mein PC dort selbst bei 4 Tischen in die Knie und ich hasse es halt PreFlop mit AA bei Action raise, 3b, 4b und ich im BB ausgetimet zu werden :/ Einen richtig guten RB Deal habe ich nicht, ich spiele momentan eigentlich eher zu „testzwecken“ dort, nachdem ich zuvor bei Microgaming gespielt hatte, und ich mich auf der Suche nach einem neuen Room/Netzwerk befand. Ich muss aber schon sagen, dass die Gegner dort einem es schon leicht machen, eine Entscheidung für iPoker zu finden. Allerdings, wer Interesse an Rakeback hat und auf NL20-100 unterwegs ist, für den hätte ich einen recht heißen Tipp, wo monatlich einiges an RB zu holen ist bei softer Competition.
Ich werde mal schau’n, dass ich irgendwie links noch eine Page einfüge, auf der ich meinen aktuellen Stand von meinen „Zielen“ eintrage, damit das auch leichter verfolgbar wird.
Da ich bereits gesehen habe, das einige Leute sich die Page Coaching angesehen habe, will ich hier an dieser Stelle noch einmal ein Review von einem meiner Schüler posten, und ich hoffe, dass es dem ein oder anderen hilft, sich einen besseren Überblick zu verschaffen, wie das ganze so abläuft:
Review zum coaching bei Civstar von Micha126
Kurz zu meiner Person ich spiele seit 3 Jahren onlinepoker und habe mich im Januar 2010 entschieden von FR100 multitablen auf SH zu wechseln.
Die effektivste Methode sein Spiel zu verbessern ist wohl etwas Geld in coaching zu investieren.
Ein unbeteidigter dritter, der das Spiel objektiv beurteilen kann findet am schnellsten die Fehler die man (immer wieder) macht und meine Fortschritte waren nach 6Std coaching deutlich spür- und sichtbar.
Ich fühle mich beim spielen jetzt wesentlich sicherer und die Spots die einem „Kopfschmerzen“ bereitet haben sind weniger geworden.
zum coaching im Detail:
Wir haben uns auf 4Sessions a 90Minuten im Zeitraum von 2Wochen geeinigt.
1. Session – Livecoaching beim Spiel über Teamview + Handhistory-Review.
2. Session – Analyse und Anpassung der Starthände + Handhistory-Review.
3. Session – Videoanalyse + Handhistory-Review.
4. Session – Handhistoy-Review
Livecoaching:
Das Livecoaching als Einstieg finde ich gut geeignet, damit der Coach einen grundsätzlichen Eindruck vom Spiel bekommt.
Für die Verbesserung des Spiels ist es wohl nur bedingt geeignet, da man in dem Moment des Spiels dann doch eher das Denken in schwierigen Spots an den Coach übergibt.
Analyse und Anpassung der Starthände:
Für die Analyse der Starthände habe ich meine aktuellen Eröffnungshände je Position aufgeschrieben und Stefan hat mir eine entsprechende Anpassung der Starthände ausgearbeitet.
Die ausgearbeitete Handchart hat mir dabei geholfen mehr Hände zu spielen und dabei die richtigen, mit dem Potential auf einen starken Draw, auszuwählen.
Videoanalyse:
Ich habe 2 Videos a 30min von meinem Spiel aufgezeichnet und gemeinsam mit Stefan die Spots analysiert, bei denen ich mir nicht sicher war bzw. die er anders gespielt hätte.
Ich fand die Videoanaylse im Vergleich zum Livecoaching aus 2Gründen für die Verbesserung des Spiels besser.
1. ist man gezwungen die Spots selber in der Situation zu entscheiden und lässt sein Spiel nicht beeinflussen was zu Aufdeckung von Leaks führt.
2. hat man unbegrenzt Zeit die schwierigen Hände zu diskutieren und verpasst so keine Action falls 2 Situationen gleichzeitig interessant sind.
Handhistory-Review
Die Handhistory-Review hat den größten Teil des Coachings ausgemacht und mir im Rückblick auch am meisten gebracht.
Die intersive Besprechung einzelner Hände hat mir eine Verbesserung beim Handreading und vor allem die damit verbundene Anpassung der Betsizes in den Situationen verdeutlicht.
Die Diskussion über die unterschiedlichen Spielweisen eines Draws und einer made Hand haben mein Winrate verbessert, weil ich jetzt zum Beispiel einen Draw ohne foldequity besser aufgeben kann und nicht mehr gnadenlos allin pushe.
Alles in allem kann ich sagen, dass sich das Coaching für mich deutlich bezahlt gemacht hat.
Micha126
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