downswings und andere häßliche Sachen
Hatte ich im letzten Blogeintrag noch gehofft, oder besser geglaubt, dass der DS vorbei sei, so wurde ich doch schnell einem besseren belehrt. Fast 30 BuyIns im freien Fall zu verlieren ist nicht gerade leicht. Auf A-Game zu bleiben während dieser Zeit auch nicht. Aber wenn man Pech + B-Game mischt, kommt dabei eine tödliche Mischung heraus. ~22 BuyIns unter EV sind dann auch nicht gerade gut, um die Stimmung zu erhöhen.
Fakt ist aber: Während der ersten 20.000 Hände habe ich nciht A-Game gespielt. Wenn man die EV-Linie verfolgt wird man sehen, dass ich, selbst wenn ich “normal” gelaufen wäre, gerade mal Break-Even gewesen wäre. Klar, die Gegner halten während der Phase auch einfach immer die Top-Range, und profitable 3barrel bluffs usw gehen andauernd schief, aber man muss wieder an seinem Spiel arbeiten und auch daran wieder mental fitt zu sein. Das ganze ist mir nicht leicht gefallen, aber ich habe es einfach einmal mit einem Tapetenwechsel verbunden.
Wie man ab Hand 22k sehen kann, war das ganze auch die richtige Entscheidung. Ich habe mittlerweile sogar noch ein paar Hände mehr gespielt und bin sogar fast wieder even. Meine EV-Line geht auch wieder nach oben, und ich bekomme auch ein bisschen meiner verlorenen Equity zurück
Fühlt sich schon saugeil an, wenn man mal mit QQ gegen AK nen Preflop All-In gewinnt^^
Nun heißt es für den Rest des Monats noch so viel grinden wie möglich, und dabei dann noch ein möglichst positives Ergebnis erspielen. Mit Rakeback/Races bin ich zwar schon im Plus, aber ich hätte schon recht gerne alleine durch Winnings ein “nettes” Plus. Von daher, Daumen drücken, dass der Upswing noch ein wenig so anhält



Was ist los hier, keine Motivation mehr?